Wie kannst du dich deinem Partner (wieder) emotional öffnen?

Gastbeitrag von Jens Lübeck

(*Um einen besseren Lesefluss zu gewährleisten, wurde auf gendergerechtes Formulieren verzichtet. Es sind aber stets alle Geschlechter angesprochen.)

 

 

Probleme, die in Beziehungen zu Leidensdruck führen, sind im Kern stetig gleich. Kommunikationsschwierigkeiten sind lediglich ein Teil des Problems. Vielmehr liegt es an einer ablehnenden Haltung dem Partner gegenüber. Diese destruktive Grundhaltung ist der Nährboden für jeden partnerschaftlichen Ärger. Wieso nimmt jemand in einer Beziehung eine ablehnende Haltung ein?

Grund dafür sind Erwartungen, die jemand an sein Gegenüber hat. Und weiterhin, dass diese scheinbar nicht erfüllt werden. Egal, ob du z.B. …

  • verstanden werden möchtest,
  • das Gefühl von Liebe erfahren möchtest,
  • dir Unterstützung an entsprechender Stelle wünscht,
  • dir Befriedigung in sexueller Hinsicht erhoffst usw.

Jederzeit finden Erwartungen den Ursprung in sich selbst. Jede Erwartung ist auf Angst und fehlende Selbstakzeptanz zurückzuführen. Was aber passiert, wenn jemand glaubt, er sei nicht liebenswert? Dann neigt er dazu, seine Bedürfnisse auf seinen Partner zu projizieren. Und jemand, der nicht an sich und seine Fähigkeiten glaubt? Dieser wird wollen, dass ein anderer die Aufgabe für ihn erledigt. Die Basis dafür bildet die Angst zu scheitern.

Grundsätzlich geht es stets um ein bestimmtes Gefühl: nämlich darum, anerkannt zu werden und dazu gehören zu dürfen. Niemand möchte riskieren, sich ausgeschlossen und somit einsam zu fühlen. Was geschieht beispielsweise, wenn ein Partner eine Erwartung nicht erfüllt? Dies deuten viele Menschen als Beweis dafür, nicht liebenswert zu sein. Wer würde da keine Ablehnung empfinden und sich somit bestätigt darin fühlen, nicht geliebt werden zu können?

„Jemanden, der mich ablehnt, den kann ich doch nur ablehnen! …Oder?“

Aufgrund dieser Mechanismen wird aus einer Partnerschaft schnell eine „Arena“. Hier geht es lediglich um‘s Gewinnen – und nicht um Liebe! Findest du dich ebenfalls in einer solchen Arena wieder? Dann hast du jetzt die Möglichkeit, dein Leben zu verändern!

Es wartet eine spannende Reise zu dir selbst auf dich! Hierbei lernst du, dich zu öffnen und wahrhaftig zu lieben. Auch, wenn dein Gegenüber nicht nach deinen Vorstellungen funktioniert. Das klingt vielleicht anstrengend, aber diese Veränderung lohnt sich! Du wirst über deine Partnerschaft hinaus generell mehr Lebensfreude verspüren. Verbindung ist unser aller Natur. Wer geliebt werden will, muss lernen zu lieben.

Ein Zitat aus dem Film „Peaceful Warrior“ besagt: 

„Ein Krieger steht nicht für Perfektion oder Unverwundbarkeit. Er steht für absolute Verwundbarkeit. Das ist die wahre Tapferkeit!“

Sich zu öffnen, ist immer mit Verwundbarkeit einhergehend. Es braucht also Mut zum Lieben. 

Möchtest du dich emotional komplett öffnen und wahrhaftig lieben? Dann musst du jederzeit bereit sein, deinen Partner loszulassen.

Wenn du das wirklich willst, dann nutze deinen Mut! Sei ein Liebender und erlebe, wie gut du dich damit fühlst!

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